Quelle: Tourismusbüro Antholz
Wir fahren heute eine Woche Langlaufen ins Antholzertal. Endlich wieder mal ins geliebte Südtirol, ins Pustertal, in die ursprüngliche Heimat meiner Kia, den Pustertaler Sprinzen. In eine Gegend, in der es sehr bekannte und auch seltsame Gerichte gibt. Oder besser gab, denn manches kocht heute niemand mehr. Blutnudeln, zum Beispiel. Bandnudeln aus einem Weizen-Roggenmehl-Teig mit frischem Schlachtblut. Dazu eine Sauce mit reichlich Rindermark. Ich habe das in dem schönen alten, nicht mehr existenten Wirtshaus in Innichen nie gegessen, H. schon. Nach dem Dolomitenlauf und nach Saurer Suppe (Kuttelsuppe). Dann war ihm schlecht, kein Wunder. Ich hielt und halte mich lieber an andere Spezialitäten: die bekannten Pustertaler Schlutzer oder die ähnlich mit Spinat und Topfen gefüllten, gebackenen Tirtlan oder an eine einfache Gerstensuppe.
Das letzte Mal kam ich in Antholz so an:
Ziemlich antikes Foto, aber ich erinnere mich gerne an diesen Schimarathon. Ich bin die Nummer 112 im Ganzkörperkondom, damals der letzte Schrei bei Langlaufanzügen ;-). Neben mir eine besonders nette Schweizerin, mit der ich die ganze Strecke gelaufen bin. Wir hatten viel Spass!




