So stelle ich Ungläubige mir die Pforte ins Paradies vor:
die knarrende Holztüre des alten Badehauses
So eine Sommerfrische* ändert auch manche Morgenrituale. Schwimmen statt Joggen. Und Yoga wird durch entspanntes Auf den See-Schauen ersetzt.
*für Nicht-Österreicher: so nennen wir auch den Ort, an dem wir die Sommerfrische verbringen, das ist etwas unlogisch: man verbringt die Sommerfrische in der Sommerfrische - alles klar?
Für mein 2. Bäckerinnenleben (das erste hatte ich völlig alternativ und vollwertig mit Holzbackofen und Körndln vor vielen Jahren) habe ich mich sogar aufgerafft und eine Muffinsform gekauft. Darin werden keine Muffins gebacken sondern bescheidene, einfache Pseudobrötchen Weckerl.
Ich habe nach dem ersten Nachbacken das Rezept geringfügig verändert (weniger Wasser und die Zugabe von Roggenmehl):
(ergibt 12 Brötchen Weckerl)
460 g Wasser (statt 480 g)2 gestrichene Teel. Trockenhefe
500 g Bio-Weizenmehl Type 550
40 g Bio-Roggenmehl
2 gestrichene Teel. Salz
etwas Öl
Kümmel, Koriander, Fenchel
Maldon Salzflocken
Zubereitung:
Abends Wasser mit Hefe und Salz verrühren, Mehl nach und nach mit einem Kochlöffel kurz einrühren,bis der Teig glatt ist. Ich lasse den Teig zugedeckt
bei kühler Zimmertemperatur stehen. Am Morgen die Muffinformen leicht ölen und
den Teig auf alle 12 Vertiefungen verteilen. Mit Gewürzen nach Belieben bestreuen
(Wachauer Laibchen: Kümmel, Fenchel, Korianderkörner), abdecken. Schwimmen
gehen.
Wieder zurück, den Backofen auf 250 Grad vorheizen. Umziehen. Jetzt die
aufgegangenenBrötchen Weckerl ca. 20 min bei 250 Grad (mehr hat mein Ofen nicht, aber es passt) backen.
aufgegangenen
H. meinte, meine Pseudobrötchen Weckerl schmecken wie Wachauer Laibchen.
Es sind keine Schönheiten und die Profibäcker unter den Bloggern mögen milde lächeln, aber ich bin direkt stolz auf sie




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