Ich dagegen freue mich auf Glattbutt und Seehecht aus dem Atlantik, auf Potted Beef, besten Osterschinken und auf Brotpudding mit Whiskysauce. H. sehnt sich schon nach frisch geräucherten Kippers und nach Makrelen. Beide freuen wir uns auf viele Sorten traditionelles Bier und auf Oxfordshire Blue, Hafercracker und dazu alten Port. Und so nebenbei auf höfliche Menschen, die sich bei dir entschuldigen, wenn du ihnen auf die Zehen trittst. Und auf Wiesen mit wilden Märzenbechern, Dörfer aus grauen Steinhäusern, blühende Weissdornhecken und auf winzige Lämmer auf grünen Weiden ....
Vor der Abreise serviere ich noch schnell ein Fischgericht mit den ersten kleinen Artischocken, auf jüdische Art zubereitet.
Gebratener Saibling, jüdische Artischocken, Kartoffelpüree mit Jungzwiebeln und Limetten
Welche Anrichteweise gefällt euch besser?
Die Haut des Saiblings wird besonders knusprig, wenn man sie mit Kichererbsenmehl bestäubt. Dazu noch grob gestampftes Kartoffelpüree mit Jungzwiebelgrün, Limettensaft und Limettenöl.
Beim ersten Teller fiel mir auf, dass diese Mode der kreisrunden Anrichteweise mir inzwischen schon ziemlich fad und langweilig vorkommt. Und so geriet der zweite Teller leicht anarchistisch. Mir gefällt er besser. Wie seht ihr das?



