Olivenölgebäck


Dieses unverzichtbare Rezept für Knabbergebäck, das aus einem Kochfehler von mir entstanden ist und inzwischen eine grosse Anhängerschaft gefunden hat, verdanke ich Suse, deren Rezept im Chefkoch ich falsch interpretiert habe. Nicht jeder Fehler wirkt sich schlecht aus!
Dieses hauchzarte Knabbergebäck ist sehr vielseitig. Es füllt nicht so wie normales Brot als Beigabe zu mehrgängigen Menüs und sieht auch noch gut aus. Lässt sich gut mindestens 1 Woche verschlossen aufbewahren.
Olivenölteig-Gebäck Variante eines Rezeptes von Suse


Zutaten für 20 Portionen:
Teig:
250g Mehl 1 Eigelb 50 ml Olivenöl 100 ml kaltes Wasser 1 TL feines Meersalz zum Bestreichen: 1 verquirltes Eiweiß zum Bestreuen: Sesam, Rosmarin gehackt, Mohn, Schwarzkümmel, Kümmel, Parmesan, Halen Mon Gewürzsalz oder Rauchsalz, .....
Zubereitung:
Alles für den Teig im Thermomix oder der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig verkneten, in Folie einschlagen und 12 Stunden ruhen lassen (Ruhezeit ist wichtig!) So dünn wie möglich ausrollen (geht hervorragend mit der Nudelmaschine bis zur höchsten Stufe). Kreise, Quadrate, Stangerl nach Belieben ausstechen. Mit verquirltem Eiweiß bestreichen und beliebig bestreuen. Belag mit einer Teigwalze oider einem Nudelholz etwas festdrücken. Man kann die Kekse auch wie Ravioli mit nicht zu feuchter Fülle (t. B. Tapenade) füllen, dann sind sie aber nicht haltbar.
Im vorgeheizten Ofen bei 210° Umluft goldgelb backen.

Kommentare:

  1. und welches war der "Kochfehler", die Menge Öl ? Meine Grissini aus Pizzateig neigen gerne dazu, schwer zu sein, nicht so locker luftig, wie die italienischen.

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  2. Ich habe im Text zu der Story verlinkt (suse70). Ich habe irrtümlich das Olivenöl IN den Teig gegeben, im Originalrezept wird es drauf gestrichen. Durch das Öl im Teig bläht er sich so schön auf, wenn man ihn sehr dünn auswalzt. Es ist dann wirklich nur ein Hauch von Gebäck und mit interessanten Gewürzen oder Kräutern kann man zu fast jeder Vorspeise einen passenden Cracker oder ein Stangerl mit "Crunch" hinzufügen. Grissini sind von der Konsistenz her anders als diese "Cracker", da sie ja Germ (Hefe) enthalten. Ich habe sie noch nie selbst hergestellt.

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  3. Liebe Eline,
    mittlerweile habe ich die Olivenölkekse nach dem Originalrezept gebacken, welches ja zum Zeitpunkt zu dem ich es gepostet hatte, unerprobt war. Das Gebäck hatte sich auch schön aufgebläht. Durch das nachträgliche Bestreichen könnte ich mir vorstellen, dass es ein wenig an Knusprigkeit eingebüßt hat.
    Ich MUSS es unbedingt nochmal nach deiner Variante austesten ;o)

    LG Suse

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  4. Suse,

    schön, dass du dich dazu meldest! Interessant, dass sich die Dinger auch ohne Öl aufplustern. Man sollte mal beide Varianten parallel backen, damit man den Unterschied feststellen kann.

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  5. Ich glaube nicht, dass das Aufplustern unbedingt nur was mit dem Öl zu tun hat. Es gibt z.B. ein Rezept für Brotballons, die m.E. nicht mit Öl gebacken werden und sich trotzdem aufplustern. Diese werden allerdings mit Hefe hergestellt. Vielleicht hat ja auch die lange Teigruhe einen besonderen Einfluss...

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  6. Hmm, ich bin keine Back-Expertin. Dass Hefe als Treibmittel wirkt, ist mir klar. Wahrscheinlich entstehen durch die lange Ruhezeit auch irgendwelche Gase beim Backen, die die Luftigkeit ergeben.

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  7. Hallo!
    Die Cracker sind wirklich toll und sehr vielfältig einsetzbar. Mein derzeitiger Favorit als Würze ist Ingo Hollands "Melange blanc" - das schmeckt phänomenal.
    Wie dünn ist bei Dir eigentlich "sehr dünn", Eline? Suse gibt ja 2mm an, wenn ich das richtig im Kopf habe, machst Du das so oder dünner?
    lg aus Tirol :)
    e.

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  8. Ja, wenn ich Streifen, die ich mit Mohn, Sesam, Kuemmel, Schwarzkuemmel, Parmesan, Rosmarin, etc. bestreue, mache, dann mache ich diese ganz hauchduenn. Rund ausgestochene oder viereckige Craecker mache ich etwas dicker, so ca. 1 bis 1,5 mm. Die plustern sich dann so schoen auf, wie indische Mini-Puris ;-). Wenn ich sie micht aufgeplustert haben will, rolle ich mit meinem kleinen Teigroller ueber die aufgestreuten Gewuerze, dann bleiben die Cracker etwas flacher.
    Mein absoluter Favourit als Salz fuer die Kraecker ist das Gewuerzsalz von Halen Mon. Die Melange Blanc kenne ich (noch) nicht.

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