Summer in the City: Pennoni mit Fenchel-Orangen-Sugo, Kalabrese und Oliven

    Gestern haben wir bei Freunden im idyllischen Mühlviertel eine gelächter- und weinlastige Nacht verbracht, mit Wetterleuchten und angenehmen Temperaturen bis zu einem mitternächtlichen, erfrischenden Gewitter. Zuhause sind wir heute richtig faul, nicht mal ein Donauschwumm kann mich locken, es ist auch nicht so heiss, dass ich mich abkühlen müsste. A bisserl Kochen, sonst Herumliegen, Lesen, Musik hören und das schöne Fest von gestern nochmals Revue passieren lassen.
     

    So ein ruhiger Sommersonntag in der Stadt hat was ganz Spezielles. Viele Leute sind auf Urlaub, die Strassen sind leer und einige Restaurants haben Betriebsurlaub. Mein Viertel hat sowieso was Dörfliches, das jetzt im Juli und August noch mehr zur Geltung kommt und strahlt durch das Donaustrandleben sogar südliches Flair aus.
      Mediterran ist das richtige Stichwort für unsere heutige Pasta: Pennoni rigate (grosse gerillte Penne) mit einer fruchtig-scharfen Sauce, sommerlich leicht und schnell gemacht.

      Fenchel-Orangen-Sugo mit Kalabrese und Oliven
      Zutaten für 2 grosse Portionen:

      2 EL Tomatenkernöl (Olivenöl)
      1 kleine Tropeazwiebel, gehackt
      1 Handvoll Tomaten, geschält, gehackt

      1 EL Orangenöl (Olivenöl)
      ca. 5 cm Kalabrese (scharfe Salami)  gewürfelt
      1 Fenchelknolle, gewürfelt
      Saft einer Orange
      Schale einer halben Orange

      Pecorino, gerieben
      frischer Oregano, gehackt
      Olivensalz (gehackte Oliven)
      eventuell etwas Salz

      Zubereitung:
      Die ersten drei Zutaten zusammen ca. 30 min langsam zu einem Sugo köcheln. Parallel die Salamiwürfel in Orangenöl knusprig braten. Die Salamiwürfel aus dem Öl herausfischen, mit Orangensaft und -schale zum Sugo geben und zusammen weiter köcheln. Beliebige Pasta kochen (ich nehme zu diesem Sugo bevorzugt Pennoni rigate oder Rigatoni). Gleichzeitig die Fenchelwürfel im Orangenöl rasch anbraten, sie sollen noch Biss haben. Pasta, etwas Kochwasser,  Sugo, Fenchel, Oregano und etwas Pecorino mischen, mit Olivensalz und restlichem Pecorino bestreut servieren. Salz? Das hängt vom Salzgehalt von Salami, Pecorino und Oliven ab. Ich habe keines zugegeben.


      Und weil nicht mehr lange Marillensaison ist und der beliebte,  fluffig-mandelige Marillenkuchen mit Marillenkernöl so gut ist, dass ich ihn einmal im Jahr backen muss, gibt es ausnahmsweise   Sonntagskaffee mit Kuchen auf der Terrasse, eine Rarität im Hause Küchentanz.