Wenn man sich damit arrangiert, dass man das Wetter nicht ändern kann, lebt es sich auch mit den Eisheiligen ausgezeichnet. Ich bin jedenfalls froh, dass es dieses Jahr keinen Frost gibt, womit das Überleben meiner Chilipflanzen, die schon seit Wochen draussen stehen, gesichert ist.Und unser letztes Wochenende am See, bevor wir 1 Monat lang uns an allen möglichen Plätzen in Europa herumtreiben, war ein geradezu wunderbares. Die Motorradhorden, die sonst gerne unser Paradies stören, blieben zuhause, die Luft war klar und schön feucht für die Haut, die Lammschulter wurde nicht gegrillt, sondern zu einem Stifado geschmort, das wir mit molligem Rotwein vor dem knisternden Holzfeuer genossen haben. Statt Bergwandern gab es einen Waldlaufmit beinahe nordenglischem Drizzle-Regen und wir hatten viel Zeit zum Lesen und Musikhören.