Feigentarte - orientalische Variante mit Walnüssen, Kardamom und Rosenblüten

 

 

Eine ähnliche Feigentarte mit deutlichem Zitrus-Touch gibt es schon im Kochbuch. Das folgende Rezept habe ich für einen Kunden neu entwickelt und es gefällt mir so gut, dass ich es hier einbringe. Wer noch ein Eis dazu servieren mag, findet ein sehr interessantes Feigenblatteis bei der Küchenschabe. Jetzt gibt es die besten Feigen, da bietet sich diese Tarte geradezu an. Als Kontrast zur eher faden Süsse der Feigen macht sich Säure besonders gut. In Form von Zitrusfrüchten oder, wie hier, in Form von Granatapfelkernen oder den von mir bevorzugten Himbeeren. Meine herrlich duftenden Damaszener-Rosenblätter stammen aus der Steiermark - ein Glückskauf im Supermarkt.

Feigentarte mit Walnüssen
Zutaten für eine große Tarteform
5 - 8 rote Feigen, je nach Grösse
100 g Granatapfelkerne oder Himbeeren

Mürbteigboden:
190 g Mehl
125 g kalte Butterflocken
1 geh. EL Zucker
1 Prise Salz
2 Eigelb

Schaummasse:
3 Eier
75 g Zucker
1 MSP geriebene Zitronenschale
1 EL Zitronensaft
1 Prise Salz
90 g Walnüsse, fein gemahlen
1 MSP Kardamom, fein gemahlen
30 g Mehl
30 g Walnussöl

2 geh. EL gehackte Walnüsse und Pistazien
Rosenblätter oder Rosenzucker

 

Zubereitung:
Zutaten für den Mürbteig rasch zusammenkneten, 1 h kalt rasten lassen. Backrohr auf 190 Grad Umluft vorheizen. Teig auf bemehlter Fläche ausrollen (ca. 4 mm dick). Die Form buttern, mit Mehl bestäuben und mit Teig dünn auslegen, gut kühlen. Teigboden einstechen und blind vorbacken, bis der Teig hellbraun und fest ist. Backrohrtemperatur auf 160 Grad Umluft reduzieren.
Schaummasse:  Eier mit Zucker, Zitronensaft und -schale, sowie Salz ca. 15 min mit dem Handmixer feinschaumig rühren, bis die Masse nicht mehr aufgeht. Geriebene Walnüsse, Kardamom, Mehl und Walnussöl unterheben. Auf den Teigboden geben und mit in Scheiben oder Spalten geschnittenen Feigen und Granatapfelkernen oder Himbeeren belegen. Mit gehackten Nüssen bestreuen. Auf mittlerer Schiene backen, bis die Schaummasse fest ist. Mit essbaren, duftenden Rosenblättern oder Rosenzucker bestreuen, um die orientalische Note zu betonen.