Es herbstelt auf die schönste Weise



Was für ein schöner Monat Oktober! Seit wir die warmen Herbstpullis und die dicken Winterstiefel in die Schränke geräumt haben, ist es sonnig und warm. 
So laufen wir immer noch barfuss durch die Gegend, kriegen beim Mittagessen auf der Terrasse Sonnenbrand und das Rennrad pack ich auch noch nicht in den Keller. Das Biergartl an der Donau hatte bis letztes Wochenende immer noch geöffnet, so konnten wir noch Weisswürscht und feine Biere wie den Benno, ein Trappistenbier aus dem Stift Engelhartszell, am Donaustrand geniessen - was für ein unerwartetes Geschenk ist dieser Oktober (auch wenn sich jetzt ein Sturmtief nähert!).
Wir haben häufig Gäste und wenn ich nicht in der Sonne sitze, laufe, wandere oder radfahre, koche ich viel und gerne.
Heute waren es nur Spaghetti mit Salsa Aurora, sie waren aber nach der letzten Fleischorgie in Form von zwei Tellern Kalbsrahmgulasch mit Nockerln pro Person, ganz wunderbar. Dazu, auf der sonnigen Terrasse genossen, ein besonderer Wein: 

2011 Gewürztraminer "Kolbenhof" von Hofstätter aus Tramin.

Was für ein Duft nach Nelken und Rosen, wie in einem orientalischen Basar! Und dieser sanft würzige Abgang!

 

Neben unserem Esstisch haben sich rund zwanzig Bienen an meinem riesigen Strauchbasilikum, das wie wild blüht, auch satt gegessen. Sie kommen jeden Tag mit der Sonne und fliegen bei deren Untergang wieder weg. Ich lasse ihnen ihr Nektarrestaurant bis zum Frost und hoffe, dass sie nächstes Jahr wieder kommen.

Jalapenos reifen noch schon aus ...

Vier Tage Friaul stehen ab Donnerstag am Programm, mit G deli und P, den kongenialen Genussfreunden. Die Küchenschabe und der Mitkoch fallen leider wegen einer Knieoperation aus, wie schade für die beiden und natürlich auch für uns. Aber nächstes Frühjahr ganz sicher Friaul auch mit euch, versprochen, liebe Schaben!

Piment d'Espelette: wird doch noch eine schöne Ernte heuer!

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